Über mich


"Biologen denken multifaktoriell und forschen nach allgemeingültigen Systemen"

 Ich bin Bianca Stahl, geboren im September 1981.

 

Mit meinem Ehemann und unseren drei Kindern (2006, 2008 und 2018) lebe ich auf einem alten Fachwerkhof in Lindlar-Linde.

 

Aufgewachsen bin ich in Odenthal -als richtig echtes und voll begeistertes Landkind!

Und die Jagerei? Tja, gehört zu mir seitdem der Opa mich als Kind mit in den Wald genommen hat ;)

 

Und bei all dem Schier, was macht da mehr Freude und Sinn als Biologie zu studieren?! Nach dem Abitur zog ich ins schöne "Ländsche" und studierte Biologie in Giessen. Während des Studiums hatte ich die großartige Gelegenheit drei Alaskawolfswelpen im Tierpark Hanau unter biologischer Aufsicht mit aufzuziehen. Meinen Unterhalt verdiente ich bereits damals teilweise mit Hunden: ich gab Erziehungskurse und war bei den Jagdhunden und Retrievern sehr aktiv. Und da Giessen an die Wetterau und den Taunus grenzt, hatte Frau auch ein paar top Jagdgelegenheiten vor der Tür. Über die Hunde kam ich dann auch zur Arbeit mit Kindern; ich arbeitete mit behinderten Kindern (Down Syndrom und Asperger), psychisch kranken Menschen und Alten.

 

Und dann? Über ein Universitätspraktikum bekam ich einen Job bei einer Firma aus Leverkusen (Impressionen siehe unten) die Pestizidrückstandsstudien für die Big Player auf dem Agrarmarkt plant, organisiert und finalisiert, Monitorings und naturschutzrelevante Feldstudien durchführt. Im Rahmen dieser Tätigkeit konnte ich mich dann auch in dem Bereich der Versuchstierkunde aus- und weiterbilden. Ich arbeitete teils in Laboren der BayerCropScience und habe an der Uni Würzburg verschiedene versuchstierkundliche Kurse besucht. Viel biologische Feldarbeit mit Planung, Kostenkalkulation, Auswertung im internationalen Team -eine Erfahrung für die ich sehr dankbar bin und die ich nicht missen möchte!

Über die Arbeit mit Hunden und die versuchstierkundlichen Kurse in Würzburg entwickelte sich eine Mitarbeit bei PD Dr. Ganslosser. Seitdem bin ich Mitglied in seiner Arbeitsgruppe über die Verhaltensbiologie der Hunde. Damit war mein Weg geebnet und ich habe alle meine Leidenschaften zu meinem Beruf machen können. Aufgrund meiner Vita zertifizierte mich das Veterinäramt Oberberg 2017 nach § 11 Tierschutzgesetz zum Hundetrainer.

 

Und, wenn ich neben Familie und Beruf Zeit finde, dann entwickle ich mich selbst gerne weiter. Ich beschäftige mich mit verschiedenen verhaltensbiologischen Themenbereichen und nehme Unterricht bei Trainern wie Pat Parelli. Denn: ob Mensch, Pferd oder Hund -wir sind ALLE Säugetiere. Und: Wissen ist der Feind der Meinung :))



 

Was macht einen guten Trainer aus? 

Na klar, Fachwissen!

 

Aber, was noch? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten bringt er/sie mit?

 

Authentizität! Echtheit! Ich bin und lebe was ich tue.

 

Ein guter Trainer will ständig lernen, arbeitet an sich und erweitert seinen Wissensschatz. Ausgestattet mit einem Forschernaturell und interdisziplinärer Denkweise, strebt er/sie nach dem Lösen von Problemen.

 

Ein guter Trainer weiß zu führen und zu motivieren. Dies kann er/sie jederzeit mit seinem Fachwissen unterfüttern.

Er/sie analysiert scharf und korrigiert im richtigen Moment.

 

Er/sie ist ehrlich ohne verletzend, übergriffig, anmaßend und wertend zu sein, immer mit dem Gefühl und der Aufmerksamkeit in der Situation bei Mensch und Tier.

 

Er/sie ist auch ein Entertainer und ein guter Didaktiker -wie will man ihn/sie sonst verstehen?!

 

Und Last but not Least: ein großes Herz, ein hörendes Ohr, Mut, Sachverstand und "Schleiferqualität"!

bios logos: die lehre vom lebendigen system

Nachfolgend ein paar Eindrücke der Arbeit bei Biodiversitätsstudien: Laborarbeit, Vogeltelemetrie, Insektenfang und und und...